ist der islam eine religion, wie jede andere? | ♥

Es ist sicher hilfreich, wenn der Leser, der mit westlichen Vorstellungen und Maßstäben an das Studium des Islam herangeht, am Anfang unserer Ausführungen mit der grundlegenden Andersartigkeit der islamischen Heilsbotschaft im Vergleich zu jeder anderen Religion vertraut gemacht wird. Zwei zentrale Elemente dieser polit-religiösen Ideologie sind:

– Die Doktrin des immerwährenden jihad
– Die faschistische vollständige Entmenschlichung der Ungläubigen

Daraus ergibt sich das absolute Überlegenheitsgefühl der muslime. Wir zitieren Hamed Abdel-Samad:

„Überall auf der Welt trifft man auf die gleiche Geisteshaltung und das gleiche Gewaltpotenzial unter radikalen Muslimen. Deshalb kann man das Phänomen Islamismus nicht vom Islam trennen, denn der Dschihad-Virus schöpft seine Sprengkraft aus der Lehre und Geschichte des Islam. Das Konzept des Dschihad haben nicht moderne Islamisten erfunden, es stammt vom Propheten Mohammed. Der Universalitätsanspruch des Islam und die Hetze gegen Ungläubige sind nicht nur in den Schriften von Sayyid Qutb und Maududi zu finden, sondern auch im Koran. Den Islam kann man nicht verstehen, ohne seinen politischen Kern zu begreifen … Der Islam war schon wenige Jahre nach seiner Gründung politisch erfolgreich und errichtete bereits zu Lebzeiten des Propheten einen Staat. Mohammed führte Kriege zum Ausbau und zur Festigung seiner Macht und versprach den Muslimen die Weltherrschaft. Diese Kriege und das Streben nach der Islamisierung der Welt werden von vielen Muslimen heute als ein Auftrag Gottes verstanden, der auch 1400 Jahre nach dem Tod des Propheten erfüllt werden muß. (Hamed Abdel-Samad, Der islamische Faschismus, Droemer, München, 2014, Seite 127)

Das koranische Konzept von Krieg: Schrecken in die Herzen werfen !!!!

Es ist legitimiert durch den Koran (z.B. Verse 3,51; 8,11; 8,60): die Feinde der Muslime sollen als Vorstufe ihrer Unterwerfung terrorisiert werden („Schrecken in ihre Herzen werfen“) Dieser Text, der in der islamischen Welt große Verbreitung gefunden hat und in Englisch, Urdu und Arabisch verfügbar ist wurde auf den Leichen toter Jihadisten in Kaschmir gefunden. Brigadier Malik hebt hervor, wie grundlegend es ist, während erfolgreicher jihad-Kampagnen Schrecken zu verbreiten.

“Schrecken in die Herzen der Feinde zu werfen ist nicht nur ein Mittel, es ist das Ziel aller Anstrengung. Wenn einmal der Zustand des Schreckens in den Herzen der Gegner erreicht ist, muß eigentlich nicht mehr viel gemacht werden. Es ist der Punkt, wo sich die Mittel und das Ziel verbinden. Terror hat nicht zum Ziel, den Feind zu zwingen eine Entscheidung zu treffen (!), wir wollen ihm die Entscheidung aufzwingen…

„Jehad“, das koranische Konzept der umfassenden Strategie, verlangt als eines seiner Elemente die Bereitstellung und Anwendung der gesamten nationalen Kräfte und militärischen Strategien. Eine dieser Komponenten zielt darauf ab, zu Beginn des Krieges Schrecken in die Herzen der Feinde zu werfen … Unter idealen Bedingungen kann jehad eine unmittelbare Entscheidung herbeiführen und seinen Willen dem Feind aufzwingen. Wo das nicht stattfindet sollten militärische Strategien die Initiative ergreifen und darauf hinzielen, die Entscheidung von militärischer Seite herbeizuführen. Wenn das verpasst wird, sollte während dem eigentlichen Kampf versucht werden, Schrecken in die Herzen des Feindes zu werfen.

… das Buch (der Koran) spricht nicht davon, Krieg mit „Glacéhandschuhen“ zu führen. Es gibt uns ein eindeutiges Konzept von totalem Krieg an die Hand. Es verlangt von beiden, der Nation und dem Individuum „in toto“ Krieg zu führen, das heißt mit allen geistigen, moralischen und materiellen Ressourcen. Der heilige Koran legt den allergrößten Nachdruck auf die Kriegsvorbereitung. Er verlangt, uns mit äußerster Anstrengung auf den Krieg vorzubereiten. Der Test auf diese äußerste Kriegsvorbereitung wird in unserer Fähigkeit gesehen, Schrecken in die Herzen der Feinde zu werfen.“

Und als direkte Kriegshandlung gebietet Allah auch, Schrecken in die Herzen der Ungläubigen zu werfen. Das ist nicht einfach eine unbedeutende koranische Reminiszenz sondern ein sehr klarer Auftrag, den Feind durch verschiedene Handlungen zu terrorisieren.

Gleich anschließend wird auf die dogmatischen Grundlagen aus Koran und sunna eingegangen.

In den ersten vier zitierten koranischen Versen ist es immer Allah, der in die Herzen der Ungläubigen Schrecken wirft:

Sure 3, Vers 151: Wahrlich, Wir werden in die Herzen der Ungläubigen Schrecken werfen, darum daß sie neben Allah Götter setzten, wozu Er keine Ermächtnis niedersandte; und ihre Wohnstätte wird sein das Feuer, und schlimm ist die Herberge der Ungerechten.

(offenbart nach der Schlacht am Berge Uhud)

Sure 8, Vers 12: Als dein Herr den Engeln offenbarte: „Ich bin mit euch, festigt drum die Gläubigen. Wahrlich in die Herzen der Ungläubigen werfe ich Schrecken. So haut ein auf ihre Hälse und haut ihnen jeden Finger ab.“

(offenbart bei der Schlacht von Badr)

Sure 33, Vers 26: Und Er veranlasste diejenigen vom Volke der Schrift, die ihnen halfen, von ihren Kastellen herabzusteigen, und warf Schrecken in ihre Herzen. Einen Teil erschlugt ihr und einen Teil nahmt ihr gefangen.

(offenbart anläßlich der Abschlachtung von 700 Juden vom Stamme der Banu Quraiza und der Versklavung ihrer Frauen und Kinder)

Sure 59, Vers 2: Er ist es, welcher die Ungläubigen vom Volk der Schrift aus ihren Wohnungen zu der ersten Auswanderung trieb. Ihr glaubtet es nicht, dass sie hinausziehen würden, und sie glaubten, dass ihre Burgen sie vor Allah schützen würden. Da aber kam Allah zu ihnen, von wannen sie es nicht vermuteten, und warf Schrecken in ihre Herzen. Sie verwüsteten ihre Häuser mit ihren eigenen Händen und den Händen der Gläubigen. Darum nehmt es zum Exempel, ihr Leute von Einsicht!

(offenbart bei der Vertreibung der Banu Nadir)

Im folgenden Vers gebietet Allah Seinen Getreuen, mittels Aufrüsten von Kräften und berittenen Kriegern den Feind in Schrecken zu setzen:

Sure 8, Vers 60: So rüstet wider sie, was ihr vermögt an Kräften und Rossehaufen, damit in Schrecken zu setzen Allahs Feind und euern Feind und andre außer ihnen, die ihr nicht kennt, Allah aber kennt. Und was ihr auch spendet in Allahs Weg, Er wird es euch wiedergeben, und es soll euch kein Unrecht geschehen.

In diesem Vers wird das Verb turhibûna verwendet was übersetzt wird mit: “Terror ausüben“; irhâb heisst Schrecken/Terror und ein irhabi ist ein Terrorist.

(offenbart anläßlich der Belagerung der Banu Quraiza)

Auch in den ahadith versichert Allah seinem Propheten, daß dieser durch Terror den Sieg erreichen wird „ich wurde siegreich gemacht durch Schrecken die ich in die Herzen der Feinde werfe.“ Einmal mehr finden wir den Hinweis auf die göttlich legitimierte Institution der ► razzia

Bukhari V4 B52 N220 berichtet von Abu Huraira: Der Prophet Allahs sagte: “Ich wurde ausgesandt mit den knappsten Worten welche die weitreichendste Botschaft enthalten und ich wurde siegreich gemacht durch Schrecken die ich in die Herzen der Feinde werfe. Während ich schlief wurden die Schätze der Welt zu mir gebracht und mir in die Hände gelegt.” Der Prophet Allahs hat die Welt verlassen und nun, ihr Gläubigen, bringt diese Schätze heraus.

In der Sirat ist eine Begebenheit dokumentiert, die auch half, nachhaltig Terror auszulösen. Es ist der Auftragsmord an Kaab Ibn Al-aschraf. Er führte dazu, daß ”Am folgenden Morgen waren die Juden in Angst wegen dieser Ermordung, und keiner war mehr seines Lebens sicher.“ 

Vergleiche: ► Die Ermordung von Ibn Al-aschraf

Der folgende Artikel von Andrew Bostom wurde leicht bearbeitet und verkürzt. Quelle

Heute ist die wahre dogmatische und historische Bedeutung von „Islamophobia“ (Horror vor dem Islam) auf eine orwellsche Art und Weise umgedeutet worden. Die berechtige Angst vor einer Ideologie die, einmal entfesselt, Schrecken und Terror verbreitet wird dargestellt als eine unberechtigte und diskriminierende Abwehr gegen Muslime und ihren Glauben.

1. Ibn Hudayl ist ein Autor des 14. Jahrhunderts in Granada und Verfasser einer wichtigen Abhandlung über den jihad. Er erläuterte die erlaubten Taktiken, welche die gewalttätigen chaotischen jihad-Eroberungen auf der iberischen Halbinsel und anderen Gebieten Europas ermöglichten:

„Es ist erlaubt, im Gebiet des Feindes Ländereien anzuzünden sowie auch Getreidelager und Lasttiere – wenn es den Muslimen nicht möglich ist, diese in Besitz zu nehmen – wie auch seine Fruchtbäume zu fällen und die Städte dem Erdboden gleichzumachen, kurz, alles zu tun, was ihn ruiniert und entmutigt … um auf diese Weise die Islamisierung dieses Gegners voranzutreiben oder ihn mindestens zu schwächen. In der Tat trägt das alles zu einem militärischen Triumph bei oder zwingt ihn zur Kapitulation.“

2. Und diese fortgesetzten Angriffe unterscheiden sich in keiner Art von der Motivation des heutigen jihad-Terrors; auch die gräßlichen 9/11 Anschläge in New York und Washington, die Anschläge in Madrid am 11. März 2004 oder diejenigen in London vom 7. Juli 2005 waren darauf ausgelegt Terror zu sähen. Der muslimische Geschichtsschreiber al-Maqqari (17. Jahrhundert) erklärte daß die Panik, die in den angegriffenen Ländern von den arabischen Reitern und Seeleuten zur Zeit der islamischen Expansion hervorgerufen wurde deren spätere Eroberung erleichterte:

„Allah erzeugte eine solche Angst unter den Ungläubigen, daß sie es nicht mehr wagten die Eroberer zu bekämpfen; sie kamen vielmehr als Bittsteller und flehten um Frieden.“

3. Eine zeitgenössische Bestätigung dieses jihad-Prinzips welches vom oben erwähnten Ibn Hudayl und von al-Maqqari festgelegt wurde wird in einem weit verbreiteten pakistanischen Traktat über jihad-Kriegsführung aufgenommen und ausgeführt, ursprünglich von Brigadier S.K. Malik 1979 in Lahore publiziert. Malik’s Abhandlung wurde durch ein lobendes Vorwort seines Vorgesetzten, dem damaligen pakistanischen Präsidenten Zia-ul-Haq sowie auch durch eine ausführlichere Vorrede, verfaßt vom damaligen Generalstaatsanwalt, Allah Buksh K. Brohi unterstützt.

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