kritik an der gfk (gewaltfreien kommunikation) | ♥

Kritik an der theoretischen Konzeption der GfK

Kritik am Konzept des gegenseitigen Aushandelns

Kritiker der GfK stellen sie dort in Frage, wo die Gesprächspartner unterschiedliche Interessen vertreten, sich aber konform zu den Regeln der GfK verhalten, wodurch eine Einigung erschwert werde.

Rosenberg entgegnet, dass die GfK nicht dazu gedacht sei, andere dazu zu bringen, die eigenen Interessen umzusetzen. Er geht davon aus, dass ein Konflikt lediglich auf der Strategie-Ebene stattfinden könne, aber nicht bei den Interessen. Will man einen Konflikt lösen, gelte es Interessen von Strategien zu trennen, so dass man angesichts aller vorhandenen Interessen in einer Situation, „neue Wege“ gehen könne, die für alle Beteiligten passen würden. Die ursprüngliche Position einer Partei müsse dann überhaupt nicht mehr als die erstrebenswerteste betrachtet werden, weil sich im Kommunikationsprozess gezeigt habe, welche Nachteile für die Konfliktparteien ihre Umsetzung gebracht hätte.

Für den Fall jedoch, dass von der Durchsetzung der eigenen Position die Sicherheit aller Beteiligten abhängt, bietet Rosenberg die Anwendung „schützender Macht“ an (protective use of force). Er unterscheidet bei Machtentscheidungen zwischen der schützenden und der strafenden Art. Während die „strafende Macht“ zum Ziel habe, Haltung oder Gefühle einer oder mehrere Personen zu verändern, zielt die „schützende Macht“ nur auf die Umstände ab. Sie versuche also, die Situation so zu verändern, dass ein Schutz entsteht, habe aber nicht die Absicht, jemand anderem Schaden zuzufügen oder ihn unter Druck zu setzen. Das sei ein Weg, auch im Sinne der GfK seine Macht einzusetzen.

Kritik am Konzept der bewertungsfreien Empathie

Eine häufig geäußerte Kritik gegenüber der GfK bezieht sich darauf, dass wertungsfreie Kommunikation nicht möglich sei. Wer wertungsfreie Kommunikation fordere, würde das Unterdrücken von Emotionen bestärken.

Dieser Kritik wird das spezielle Rosenbergsche Konzept von Kommunikation entgegengehalten: Rosenberg spricht von „Wolfs-“ und „Giraffenbotschaften“. Eine „Wolfsbotschaft“ wäre: „Ich habe jetzt genug davon, Du hast Dir wieder mehr Kekse gegeben. Du bist so egoistisch!“ In „Giraffensprache“ klänge das so: „Du hast Dir wiederholt mehr Kekse gegeben und ich bin sauer, denn es ist mir wichtig, dass Menschen sich zuvorkommend behandeln. Sagst du mir, ob Du das absichtlich gemacht hast?“ Hier werde deutlich, dass es darum geht, die eigenen Gefühle nicht zu unterdrücken, sondern auszudrücken – nur eben auf eine Weise, die der andere verstehen und nachvollziehen kann.

Dem Vorwurf, dass wertungsfreie Kommunikation nicht möglich sei, wird so begegnet: Der Akteur nimmt in der GfK Urteile und Interpretationen seines Gegenübers wahr, der diese auch zum Ausdruck bringen soll. Der Fokus liegt hier darauf, sie als eigene Interpretationen und Gedanken kenntlich zu machen und sie auf das dahinterstehende Bedürfnis zurück zu führen. Laut Rosenberg gibt man damit dem Gegenüber die Möglichkeit, den Grund des Gesagten zu verstehen.

Dies erfordert jedoch ein hohes Maß an Courage und Übung: In der „Giraffensprache“ werden eigene Motive und Interpretationen nachvollziehbar gemacht und damit angreifbar („Wolfssprache“ erfüllt eine Schutzfunktion, deren Nachteil die hohe Wahrscheinlichkeit einer Konfrontation ist). Außerdem ist eine Selbstklarheit nötig, durch die der Akteur bewusst unterscheiden kann, welche seiner Äußerungen Beobachtungen und welche Urteile und Interpretationen sind.

Kritik an den Grundannahmen

Grundsätzlich wird in Frage gestellt, ob sich Konflikte tatsächlich auflösen, wenn die hinter den Konflikten liegenden Gefühle und Bedürfnisse bekannt sind.

Darüberhinaus wird kritisiert, dass der Bedürfnisbegriff im Rahmen der GfK normativ verwendet werde, in dem Sinne, dass zwischen echten Bedürfnissen und solchen, hinter denen andere stehen, unterschieden wird und dass zerstörerische, destruktive Persönlichkeitsanteile ausgeblendet werden. Kritiker sprechen davon, dass Verantwortungslosigkeit, Skrupellosigkeit oder Faulheit nicht angemessen betrachtet würden, wenn grundsätzlich positiv formulierte Bedürfnisse dahinter vermutet werden.

Befürworter der GfK gehen dagegen davon aus, dass jeder Mensch gern bereit sei, etwas für einen anderen Menschen zu tun, sofern bestimmte Bedingungen erfüllt sind (z. B. die Anfrage als Bitte formuliert ist und nicht als Forderung, er nicht den Eindruck hat, dadurch eine Pflicht abzuarbeiten oder den anderen in eine Pflicht zu setzen etc.). Dieses Menschenbild geht auf die der humanistischen Psychologie entlehnten Haltung zurück, in einer schädigenden Aktion eines Individuums nicht den Ausdruck des inneren Wesens zu sehen, sondern die „fehlgeleitete“ Strategie eines eigentlich positiven Impulses (Rosenberg bezieht sich besonders auf Carl Rogers). So nennt Rosenberg jede Form von Gewalt einen tragischen Ausdruck eines unerfüllten Bedürfnisses.

Kritik an der praktischen Anwendbarkeit der GfK

Kritik, dass die GfK in betriebswirtschaftlichen und politischen Kontexten nicht einsetzbar sei

Kritiker argumentieren, dass insbesondere in betriebswirtschaftlichen und elementaren privaten Kontexten, bei denen es um das gemeinsame (wirtschaftliche) Überleben oder die Verteidigung von Angriffen von außen geht, die GfK nicht sinnvoll einsetzbar ist. Sie führe nicht zu schnellen Entscheidungen und lege keinen Fokus auf die Demonstration von Eintracht.

Die GfK dazu: Da Klärungsprozesse in der GfK erst abgeschlossen sind, wenn alle Beteiligten gehört wurden, ist die Entscheidungsschnelligkeit nicht mit denen hierarchischer Entscheidungen zu vergleichen. Diese Umverteilung der Priorität hat jedoch auch den wichtigen Beweggrund sicherzustellen, dass Entscheidungen auf diesem Wege auch wirklich von allen getragen, also auch durchgeführt werden. Bewährt hat sich in der beruflichen Praxis, etablierte Moderationsmethoden mit der GfK zu verbinden und die Mitarbeiter an der Metaebene teilhaben zu lassen: Alle entscheiden sich grundsätzlich, eine bestimmte Gesamtzeit nicht zu überschreiten, wählen einen Modus, mit dem nach Ablauf dieser Zeit eine sofortige Entscheidung gefällt werden kann (z. B. Abstimmung). Die Kritik verweist allerdings auch auf eine tiefere Ebene: GfK ist in betrieblichen Kontexten nicht nur partiell und nie bloß als Werkzeug anwendbar. Die Einführung einer derartigen Gesprächskultur hat Folgen für die Hierarchie-Kultur in einem Unternehmen und stellt neue Anforderungen an Prozesstransparenz, Kritikfähigkeit, Schulung der Beteiligten und Räumen für gemeinsamen Austausch. Als gute Lösung für Unternehmen hat sich bewährt, eine neue Terminologie von Gefühlen in die GfK einzuführen. So ist es zielführend, nur auf die Bedürfnisse/Werte/Motive einzugehen oder Gefühlsworte zu verwenden, die wenig Widerstand hervorrufen (z. B. „Sie sind einfach vorsichtig?“, statt „Sie haben Angst, weil …?“). Prinzipiell ist es ratsam, die Sprache dem Kontext anzupassen. Da es auf den Prozess und den Fokus der Aufmerksamkeit ankommt, kann die Anwendung der GfK da sehr flexibel sein. Der Aufbau einer einträchtigen Gemeinschaft ist tatsächlich in der GfK nicht einbezogen, ebensowenig wie das Aufbauen von loyalen Lobbygruppen für bestimmte Themen. Grund dafür ist, dass Konflikte in systemischer Tradition als offene Räume gesehen werden: Es geht nicht darum, wer Recht hat oder wer sich durchsetzen kann, sondern allein darum, dass die Beteiligten sich verstehen können und in der Lage sind, eine Lösung zu finden, die den Bedürfnissen aller gerecht wird.

Kritik, die GfK sei formelhaft

Die GfK-Methode, insbesondere die formelhaften Sprachbeispiele, wird als steif, unspontan und leblos kritisiert. Darüberhinaus kann die Art der Kommunikation als manipulativ und als moralische Erpressung empfunden werden, auch wenn dies von GfK nicht beabsichtigt ist.

Die GfK dazu: Rosenberg weist oft darauf hin, dass die GfK nicht als Werkzeug verstanden werden dürfe. Hinter der theoretischen Schule steckt eine Art Philosophie, eine innere Überzeugung davon, was Kommunikation ist und wie Konfliktprozesse ablaufen. Einer der wichtigsten Punkte: In einem Konflikt geht es nicht darum, das durchzusetzen, was man durchsetzen will, sondern es geht um einen Kontakt zum Konfliktgegner und darum, eine Lösung zu finden, in der beide Bedürfnisse Ausdruck finden. Diese Haltung sei es letztendlich, die den Konflikt entschärfe, weil das Gegenüber nicht mehr als Gegner wahrgenommen wird, sondern als Mensch mit anderer Meinung oder im besten Fall als Inspirationsgeber, der neue Blickwinkel eröffnet. Würde ein Akteur aus dieser humanistischen Haltung heraus sprechen, so würde der Eindruck der moralischen Erpressung oder Manipulation nicht mehr entstehen. Die durch die formale Struktur steife Sprache Rosenbergs würde sich, so die GfK weiter, mit der Zeit durch die eigene Sprache ersetzen. Es gibt das Modell einer sprachlichen Entwicklung in der Aneignung von Konfliktbearbeitungspotenzial: Vom unbewussten Unwissen („Ich weiß gar nicht, dass ich nicht gewaltfrei kommuniziere“) über das bewusste Unwissen („Ich weiß, das ich nicht gewaltfrei kommuniziere“) führe der Weg bis zum bewussten Wissen („Ich weiß, dass ich gewaltfrei kommuniziere“) und schließlich zum unbewussten Wissen („Ich denke nicht mehr darüber nach, aber weiß, wie ich gewaltfrei kommuniziere.“). Bis dahin, so schlagen Interpretationen von Rosenberg vor, solle im Kontakt verdeutlicht werden, dass man versucht nach Rosenberg zu kommunizieren, weil man sein Konzept der Kommunikation vielversprechend findet, sich aber noch in der Übungsphase befindet und um Rückmeldung bittet, sollte es zu formalistisch klingen.

Kritik, dass die GfK bestimmte Elemente nicht oder nicht ausreichend berücksichtige

Kritik, dass die GfK Lösungen nicht ausreichend fokussiere

Ein Kritikpunkt, der immer wieder geäußert wird, ist der, dass die GfK dazu anrege, sich im Gespräch zu verzetteln, umeinander herumzutanzen und keine effektive Möglichkeit vorzuschlagen, schnell zu einer Lösung zu kommen.

Die GfK versteht sich selbst weniger als einen lösungsorientierten, mehr als einen prozessorientierten Ansatz. Das bedeutet, dass selbst, wenn man in einem Gespräch (noch) keine Lösung findet, das Gespräch trotzdem der Beziehung dienen kann, indem man Transparenz von Gefühlen und Bedürfnissen ermöglicht. Es geht dabei nicht darum, die Bedürfnisse direkt zu erfüllen, sondern sie erst einmal wahrzunehmen und anzuhören. Oft geschehen schon durch diesen Prozess Öffnungen, die am Ende Lösungen zugängig machen, die zu Anfang des Gespräches in meilenweiter Ferne und überhaupt nicht denkbar waren. Im konkreten Fall würde also ein geübter GfK-Anwender, der merkt, dass man sich im Kreis dreht, danach fragen, welches Bedürfnis wohl dahinter steckt, dass sich niemand auf den anderen zubewegen mag. Er würde den Prozess also weiter treiben, bis wirklich alles geklärt ist. Das miteinander Sprechen funktioniert also nur, wenn Zeit und Bereitschaft von beiden Beteiligten vorhanden sind und zumindest eine Person den Fokus auf Gefühle und Bedürfnisse richtet und die GfK anwendet. Auch kann es vorkommen, dass „Anfänger“ sich leicht im Kreise drehen oder nicht zum Punkt kommen, weil oftmals der Kontakt zu den eigenen oder fremden Gefühlen und Bedürfnissen nicht so leicht gefunden werden kann.

Kritik, dass die GfK etliche Kommunikationsakte nicht berücksichtige

Die GfK berücksichtige etliche relevante Punkte von Kommunikationsprozessen nicht, argumentieren viele Kritiker. Im Kontext von Thema, Gruppe und Ich sollten der situative Kontext und die Machtverhältnisse sowie unausgesprochene Werteordnungen und Ressourcen der Beteiligen angemessen einbezogen werden. Die Reduzierung auf eine zwar gelungene gewaltfreie verbale Kommunikation führe sonst nicht grundsätzlich zu einer gewaltfreien, sondern zu einer kompensierenden Kommunikation, welche gesunde Dominanzbestrebungen und den Wettbewerb um die erfolgreichere Strategie sowie eine Ressourcenorientierung und -wertung ausblendet.

Die GfK argumentiert hier wie folgt: Die Wahl der erfolgreichsten Strategie sei nur dann gewährleistet, wenn alle Beteiligten sich verstanden fühlen. Dominanzbestrebungen werden in der GfK einbezogen. Allerdings werden sie – und das macht den Unterschied zur alltäglichen Kommunikation – nicht als eigentliche Botschaft aufgefasst, sondern als Signal für eine dahinter liegende Mitteilung [1]. Gleiches gilt für den bewussten Umgang mit historisch gewachsene Konflikten, gegebenen Werte- und Machtordungen oder den Möglichkeiten der Beteiligten: Sie sollten für eine funktionierende Kommunikation in das Gespräch integriert werden. Allerdings immer gebunden an das Bedürfnis des Einzelnen (z. B. gegenüber einem Vorgesetzten: „Sie haben sich für die von Ihnen favorisierte Lösung entschieden, obwohl ich Bedenken dagegen geäußert habe. Ich merke, dass mir das ein Gefühl von Ohnmacht gibt, weil mir wichtig ist, dass Ideen der Mitarbeiter ernst genommen werden. Wären Sie bereit, mir zu sagen, was Sie an meiner Idee nicht sinnvoll fanden?“)

Kritik, die GfK lasse den Machtbegriff außen vor

Kritiker argumentieren, dass die GfK den Machtbegriff nicht einbeziehe, sondern von einer Gleichwertigkeit der Positionen ausgehe, die im realen Leben nicht gegeben sei.

Entgegen dem Argument der Kritiker sei das Konzept der Macht schon im Grundlagenwerk „gewaltfreie Kommunikation“ ausgedrückt. Rosenberg unterscheidet hier schützende Macht von bestrafender Macht. Schützende Macht ist dabei verwandt mit dem Begriff der Autorität im Rahmen der Organisationslehre, bestrafende Macht mit dem Begriff des Autoritären.

Kritik an der Ausklammerung jedes Drucks

Die GfK vertritt die These, dass in keiner sozialen Situation Druck zum effektiven Arbeiten oder harmonischen Zusammenleben beiträgt. Kritiker sehen darin die Forderung nach einer Aufgabe etablierter autoritärer Institutionen, die gesellschaftliche Sicherheit oder den innerbetrieblichen reibungslosen Ablauf garantieren. Der Entzug von Ressourcen, die Darstellung von finanziellen oder familiären Konsequenzen oder die Androhung von exekutiver (polizeilicher) Gewalt kann durchaus geeignet sein, eloquente Rhetoriker oder gewaltbereite Gesprächspartner dazu zu bewegen, sich in Zukunft ethisch zu verhalten und gegebenenfalls dem Gruppendruck einer Wohngemeinschaft, eines Teams im Unternehmen, der Familie oder Sozialgemeinschaft beziehungsweise des Partners oder der Familienangehörigen oder Freunde, mithin jedes betroffenen Systembeteiligten zu folgen.

Die GfK argumentiert dazu: Druck hat immer eine Verlagerung der gewalttätigen Energie zur Folge. Druck, der eine reale Änderung herbeiführt, führt nicht zur Besinnung, sondern zu Unterdrückung einer Strategie, mit der der unter Druck Gesetzte ein Bedürfnis befriedigen wollte. Der Bestrafte spüre ein Hindernis, eine bestimmte Strategie zu verfolgen, ist aber in dem Bedürfnis, aus dem heraus er diese Strategie gewählt hat, nicht gelöst, vermutlich sich des Bedürfnisses nicht einmal bewusst. Er würde also eine andere Strategie wählen, um sein Bedürfnis zu erfüllen. Wie ernst Rosenberg selbst diese Prämisse nahm, mag an seinen Gesprächen mit Vergewaltigern deutlich werden. Er führte die Gespräche unter der Leitfrage: „Sie hatten sicher ein Ziel, als Sie das getan haben. Lassen Sie uns doch überlegen, ob es nicht einen Weg gibt, dieses Ziel zu erreichen, der weniger Schwierigkeiten verursacht.“ Auch in der GfK gibt es jedoch die Option, notfalls Druck einzusetzen, wenn man nach Selbstklärung der Überzeugung ist, dass nur dieser Weg eine Möglichkeit darstellt, ein existenzielles Bedürfnis zu erfüllen (z. B. ist es durchaus GfK-gemäß, die Polizei zu rufen, wenn die körperliche Unversehrtheit anderer Beteiligter in Gefahr zu sein scheint). Es muss jedoch in Frage gestellt werden, ob die GfK das richtige Mittel ist, alltägliche und betriebliche Konflikte mit mehreren ungeschulten Beteiligten ohne jedes Druckmittel schnell und wirksam zu lösen. Andere Theorieschulen, die den Druck als Instrument nicht ausklammern, unterstreichen jedoch die Wichtigkeit, den Einsatz des Druckmittels so zu kommunizieren, dass der unter Druck gesetzte eine Möglichkeit hat, die Hintergründe der Entscheidung zu verstehen.

Vergleich mit anderen Schulen

Die Rollen bewertender Kommentare in anderen Theorieschulen

Schon die Mäeutik des Sokrates will nicht die Wertung vollkommen bannen, sondern stellt ihren Nutzen in würdigender Form zur Verfügung. Aus systemischer Sicht gehören Provokation, Machtdemonstration und Wettbewerb zum menschlichen Erleben. Aus Sicht der themenzentrierten Interaktion wird empfohlen, die eigenen Interpretationen so lange wie möglich zurückzuhalten (Hilfsregel der TZI), jedoch wird als Axiom gesetzt, dass Bewertung notwendig ist. Auch im Bereich der Theorien von Deeskalation und Konfliktmanagement finden sich Konzepte, die bewertende Interventionen mit Erfolg einsetzen. Nicht zuletzt fordert das aus dem Businessbereich stammende so genannte Harvard-Konzept explizit sogar „Hart in der Sache – weich zum Menschen“.

quelle: wikipedia.de

weitere kritiken finden sie hier:

file:///C:/Users/Asus/Downloads/105-gewaltfreie-kommunikation.pdf

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