Töten aus Überzeugung. Ausstellung zu den nationalsozialistischen Krankenmorden

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Morgen wird um 11 Uhr in der Katholischen Hochschule für Sozialwesen (Köpenicker Allee 39-57, 10318 Berlin) die von Michael Gollnow mit vielfältiger Unterstützung durch die Pinel gGmbH konzipierte Ausstellung Töten aus Überzeugung zur „Aktion T 4“ eröffnet, also zum Euthanasieprogramm der Nazis, benannt nach dem Sitz der Zentrale für die Leitung der Aktion in der Berliner Tiergartenstraße 4. Fachliche Unterstützung erhielt Gollnow für seine sehenswerte und lehrreiche Ausstellung vom Historiker Robert Parzer. Für die gestalterische Umsetzung ist Ralf Mischnick verantwortlich.

In Erweiterung des Ausstellungsthemas wird die polnische Regisseurin Urszula Sochacka um 13 Uhr den von ihr in vierjähriger Arbeit produzierten Dokumentarfilm „Böse Spiele sind verboten“ zeigen. Der Film erzählt die Geschichte des „Jugendverwahrlagers“ der Sicherheitspolizei in Litzmannstadt (Łódź). Diese amtliche Bezeichnung des 1942 gegründeten Lagers sollte den „erzieherischen“ Schein wahren. In Wirklichkeit war es wie ein KZ organisiert. Hierher und ins Nebenlager Dzierżązna kamen nicht nur Jugendliche, sondern auch Kleinkinder und Säuglinge…

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